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Online-Treffen am 1. August 2026: Erdbeobachtungsinformationen für den Krisenfall und weitere behördliche Anwendungen

Beim letzten Online-Stammtisch des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ am 11. August 2026 gab Dr. Monika Gähler vom DLR spannende Einblicke in die Arbeit des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation (ZKI). Im Mittelpunkt stand die Frage, wie Satelliten-, Luftbild- und Drohnendaten zu aktuellen Lageinformationen aufbereitet und für Behörden, Lagezentren und Einsatzkräfte nutzbar gemacht werden.

Anhand verschiedener Praxisbeispiele – unter anderem aus dem Hochwassereinsatz im Ahrtal, den Bränden in Lübtheen und dem Erdbeben in der Türkei und Syrien – wurde deutlich, welches Potenzial Erdbeobachtung für Krisenbewältigung und zivile Sicherheit bietet. Besonders interessant waren dabei neue KI-basierte Verfahren zur automatisierten Schadensanalyse und die Kombination unterschiedlicher Datenquellen.
Entscheidend ist nicht nur die Verfügbarkeit von Erdbeobachtungsdaten, sondern vor allem ihre schnelle und bedarfsgerechte Aufbereitung zu verständlichen Lagebildern. So können moderne Fernerkundungstechnologien einen wichtigen Beitrag zu einer schnelleren und fundierteren Krisenbewältigung leisten.