ZEBBRA: Zustandserfassung und -bewertung von Brücken basierend auf Radar-Sensorik in Kombination mit intelligenten Algorithmen

Die zunehmende Belastung von Brückenbauwerken durch Schwerlastverkehr sowie Alterungsprozesse führen zu Nutzungseinschränkungen und zu volkswirtschaftlichen Schäden durch Staus und Ausweichverkehr. Da Schäden an der Bauwerkssubstanz im frühen Stadium kaum zu erkennen sind, bleibt der tatsächliche Zustand einer Brücke lange unbestimmt. Sanierungsmaßnahmen werden häufig erst sehr spät ergriffen. Im Vorhaben ZEBBRA sollen die Bauwerksschwingungen, die Fahrzeuge bei der Überfahrt verursachen, systematisch erfasst und ausgewertet werden. Hochgenaue Radarmessgeräte zeichnen die Brückenbewegungen aus bis zu 100 Meter Entfernung präzise auf und ermöglichen eine exakte Bewertung des Brückenzustandes. Verkehrs- sowie Baubehörden erhalten so die Möglichkeit, Sanierungsmaßnahmen längerfristiger und gezielter zu planen.

Ein LKW fährt über eine Brücke

Straßenbrücken sind häufig großen Belastungen ausgesetzt.

iStock.com/Bim

Weiterführende Informationen zum Verbundprojekt

Förderkennzeichen: 13N14708 bis 13N14711

Projektlaufzeit: 08/2018 – 07/2021

Projektumriss ZEBBRA (pdf-Datei)