Zahlen und Fakten zum Sicherheitsforschungsprogramm

Das Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ wurde 2007 aufgelegt. Aktuell befindet sich das Programm von 2012 bis 2017 in der zweiten Phase. Seit dem Start des Programms hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung mehr als 300 Verbundvorhaben mit mehr als 1.200 Teilvorhaben gefördert.

Für diese Vorhaben stellte das Bundesforschungsministerium insgesamt über 540 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich hat die Industrie mehr als 122 Millionen Euro an Eigenmitteln in die Projekte investiert. Seit 2007 wurden durch das BMBF insgesamt 39 Förderrichtlinien mit 49 Einreichungsrunden veröffentlicht.

Sicherheitsforschung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Die Förderung von KMU ist im Sicherheitsforschungsprogramm ein wichtiges Anliegen. Daher wurden im Rahmen der Maßnahme „KMU-innovativ“ im Zeitraum von 2010 bis 2017 insgesamt 30 Verbundprojekte mit knapp 100 Teilvorhaben und einer Gesamtzuwendung von rund 90 Mio. Euro gefördert. 38 Prozent aller Projektpartner im Sicherheitsforschungsprogramm sind Unternehmen und 65 Prozent aller Unternehmen sind KMU.

Kooperationen rund um die Welt

Im Sicherheitsforschungsprogramm bestehen bilaterale Kooperationen mit den Frankreich, Indien, Israel, Österreich und den USA. In diesem Rahmen wurden bisher 29 Verbundprojekte bewilligt.

Gesellschaftswissenschaftliche Aspekte

Mehr als 135 Millionen Euro – das entspricht 25 Prozent der Gesamtfördersumme des Sicherheitsforschungsprogramms – wurden für gesellschaftswissenschaftliche Vorhaben sowie juristische und datenschutzrechtliche Forschungen ausgegeben.

Europäische Sicherheitsforschung

Im Rahmen der Maßnahme „Fit für Europa“ wurden zwei Projekte mit insgesamt über sechs Millionen Euro Fördersumme bewilligt. Außerdem wurden insgesamt vier Förderrichtlinien „Zivile Sicherheit – Fit für Europa (Future Call)“ sowie „Zivile Sicherheit - Fit für Europa (Call Now)“ veröffentlicht, aus denen insgesamt 14 Einzelvorhaben resultieren.

Stand: Juli 2017