Praxistransfer und Kompetenzaufbau

Der Transfer ziviler Sicherheitsinnovationen in praxis- und marktfähige Produkte und Dienstleistungen wird von besonderen Rahmenbedingungen bestimmt. Wesentliche Stärke ziviler Sicherheitslösungen ist die gezielte Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Anwender. Dabei werden zivilgesellschaftliche Anforderungen und Grenzen immer gleichrangig berücksichtigt. Denn nur Innovationen, die wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden, führen letztendlich auch zu mehr Sicherheit.

Mit ihrer großen Forschungs- und Technologiekompetenz sind die Unternehmen der zivilen Sicherheitswirtschaft ein wichtiger Garant für die zukünftige Gestaltung der Sicherheitsarchitektur in Deutschland und Europa. Gerade wenn es darum geht, erfolgreich eine Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schlagen, spielen insbesondere kleine und mittlere Unternehmen eine zentrale Rolle. Das Sicherheitsforschungsprogramm hilft Strukturen zu schaffen, um die Innovationsfähigkeit forschungsintensiver Unternehmen weiter auszubauen.

Die Einrichtung von Kompetenzzentren, Spitzenforschungsclustern oder Innovationslaboren ist ein weiterer zentraler Baustein, um die wissenschaftliche Arbeit noch enger mit den konkreten Praxisanforderungen der Anwender zu verzahnen. Das Ziel dieser Maßnahmen ist es, durch die enge Kooperation zwischen wissenschaftlichen Einrichtungen und Anwendern anwendungsorientierte Spitzenforschung zu ermöglichen und die wissenschaftliche Exzellenz zu fördern.

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