Online-Konferenz des Fachdialogs Sicherheitsforschung "Zivile Sicherheit im demokratischen Staat"

Die Konferenz des Fachdialogs Sicherheitsforschung findet dieses Jahr vom 22. bis zum 23. April 2021 als Online-Veranstaltung zum Thema „Zivile Sicherheit im demokratischen Staat“ statt.

Menschen mit Verbindungslinien von oben

Orbon Alija via Getty Images

Die Online-Konferenz widmet sich hochaktuellen Themen der geistes- und sozialwissenschaftlichen Sicherheitsforschung: Mit wie viel Unsicherheit wollen wir als demokratische Gesellschaft leben? Worauf sind wir für mehr Sicherheit zu verzichten bereit? Wie, von wem und mit welchen Prioritäten kann Sicherheit im demokratischen Gemeinweisen gewährleistet werden? Wann bedroht das Streben nach Sicherheit zentrale Aspekte von Demokratie und wann nicht? Nicht nur mit Blick auf die Corona-Krise sind diese Fragen im öffentlichen Diskurs zuletzt dringlicher geworden. Die Relevanz der Themen drückt sich auch durch das Grußwort per Video der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Anja Karliczek, zur Eröffnung der Fachkonferenz aus.

Die Eröffnungsvorträge werden von Prof. Dr. Hans Vorländer und Prof. Dr. Ilona Otto gehalten. Hans Vorländer referiert zum Thema „Wie belastbar ist die Demokratie?“ und erläutert, inwiefern Demokratien bzw. ihre Institutionen, Akteure und Verfahren in Krisen unter Druck geraten können. Auch wird er auf bereits seit längerem beobachtbare Transformationen des demokratischen Systems eingehen. Ilona Otto spricht über „Kaskadierende Effekte des Klimawandels“ und deren gesellschaftliche Auswirkungen. Dabei erörtert sie auch, wie wirksame politische Antworten zur Stärkung der globalen Resilienz und somit zur Sicherheit von Gesellschaften formuliert werden können. 

Es folgen drei parallele Sessionen zu den Themen „Demokratie und Krise“, „Krisendiskurs im gesellschaftlichen Wandel“ sowie „Die BOS im demokratischen Staat“. Bei der abschließenden Podiumsdiskussion diskutieren unter anderem Karolin Schwarz, Dr. Thorsten Thiel und Prof. Dr. Joseph Vogl über Krisenerfahrungen und Zukunftsperspektiven der zivilen Sicherheit im demokratischen Staat. 

Das vollständige Programm sowie weitere Informationen zu Inhalten, Rednerinnen und Rednern finden Sie hier.
Ein Link zur Anmeldung wird in Kürze zur Verfügung gestellt.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: fachdialog@css.uni-freiburg.de

Jahrestreffen des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ zum Thema „Sicherheit und Technik“ am 21. April 2021 

Am Vortag der Konferenz, dem 21. April 2021, findet ebenfalls als Online-Veranstaltung das Jahrestreffen des Graduierten-Netzwerks „Zivile Sicherheit“ statt. Im Rahmen des diesjährigen Themenschwerpunkts „Sicherheit und Technik“ wird es um folgende Aspekte gehen: Die erste Session fragt nach Chancen und Risiken von Videoüberwachung im öffentlichen Raum, die zweite Session beschäftigt sich mit Stromausfällen und „Blackouts“ in der digitalen Welt und die dritte Session diskutiert technische, rechtliche und gesellschaftliche Herausforderungen der maritimen Sicherheit. 

Das Graduierten-Netzwerk „Zivile Sicherheit“ ist ein offener, selbstorganisierter Kreis von Nachwuchsforschenden, Postdocs und Nachwuchskräften, die im Rahmen der BMBF- und EU-Programme zur zivilen Sicherheitsforschung oder auch in anderen Kontexten zu Themen der zivilen Sicherheit arbeiten. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen, an den Treffen des Netzwerks teilzunehmen. 

Ein Link zur Anmeldung zum Graduierten-Netzwerk wird in Kürze zur Verfügung gestellt.
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an: fachdialog@css.uni-freiburg.de