MAR-SIMNET: Maritimes Simulatornetzwerk

Großunfälle auf See sind seltene Ereignisse – aber wenn sie passieren, stellen sie Rettungskräfte vor komplexe Probleme. Die unterschiedlichen Rettungsorganisationen mit ihren Kompetenzen müssen koordiniert werden, damit rasch und effizient Hilfe geleistet werden kann. Übungen, die solche Situationen nachstellen sind allerdings sehr teuer. Die Kooperationspartner im Projekt MAR-SIMNET erforschten deshalb eine Simulationsumgebung, in der solche Einsätze mit deutlich geringerem Aufwand virtuell geübt werden können. Durch diese Übungen soll die Zusammenarbeit der wichtigen Rettungskräfte auf hoher See optimiert werden, damit Großunfälle in Zukunft noch besser bewältigt werden können.

Brand der Fähre „Lisco Gloria“ vor der Insel Fehmarn im Oktober 2010

Brand der Fähre „Lisco Gloria“ vor der Insel Fehmarn im Oktober 2010

Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Weiterführende Informationen zum Verbundprojekt

Förderkennzeichen 13N13011 bis 13N13014

Projektlaufzeit 10/2013 - 07/2017

Projektumriss MAR-SIMNET (pdf-Datei)

    

Abschlussberichte der Teilvorhaben:

Teilvorhaben 13N13011 - Simulatorgestütztes Training komplexer Schadenslagen auf See (Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger, Bremen) (Printversion bei der TIB Hannover liegt noch nicht vor und ist in Anschaffung)

Teilvorhaben 13N13012 - Kopplung und Integration von örtlich verteilten maritimen Teilsimulatoren über ein öffentliches Datennetzwerk (Rheinmetall Electronics GmbH, Bremen)

Teilvorhaben 13N13013 - Ergonomische, prozessbasierte Konzeption der Mobile Operation Station (MOS-DEV) (Technische Universität Chemnitz)

Teilvorhaben 13N13014 - Handlungskoordination zwischen räumlich und kognitiv getrennten Teams (Universität zu Köln)