Förderung im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm

Die Förderung in der Herausforderung „Sichere Gesellschaften“ erfolgt auf Grundlage von Aufrufen zur Einreichung von Projektvorschlägen, den sogenannten "Calls". Die konkreten Förderthemen (Topics) zu den zumeist jährlichen Aufrufen werden im Arbeitsprogramm (Work Programme) für einen Zeitraum von zwei Jahren definiert.

Zwei Puzzelteile - Deutscland und Europa - stecken zusammen

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Aktuelle Aufrufe (Calls)

Das aktuelle Arbeitsprogramm (Work Programme) 2016/2017 kann von den Seiten der Europäischen Kommission bezogen werden.

Informationen zu den aktuellen Aufrufen zur Einreichung von Projektvorschlägen finden Sie im Teilnehmerportal (Participant Portal) der Europäischen Kommission.

Darüber hinaus finden Sie im Teilnehmerportal auch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung „How to Participate“.

   

Hinweise zur Antragstellung:

Förderanträge müssen eines der in den Ausrufen ausgeschriebenen Themen (Topics) konkret adressieren. Dabei sollten die Förderanträge hinsichtlich Zielstellung, Vorgehen, Partnerstruktur und Verwertung streng an dem adressierten Thema ausgerichtet werden sowie eine klar erkennbare europäische Dimension aufweisen. Ferner ist auf den in der Themenbeschreibung eventuell benannten Technologiereifegrad (TRL) sowie das Fördervolumen zu achten.

Bei der Stellung von Förderanträgen ist das dem Thema zugeordnete Förderinstrument zu beachten. Die Art des Förderinstruments bestimmt die Rahmenbedingungen für die Antragstellung, insbesondere hinsichtlich der Forschungs- und Innovationsausrichtung, der Förderquoten, der Fördervoraussetzungen, wie z.B. der Mindestanzahl der Partner im Konsortium, und der Evaluationskriterien.

Im Arbeitsprogramm 2016/2017 sind zu vielen Themen Mindestvoraussetzungen für die Beteiligung von Endnutzern bzw. Praktikern (Practitioner) vorgegeben. Diese Vorgaben, die im Abschnitt "Conditions of the Call" des jeweiligen Aufrufs festgelegt werden, sind bei der Bildung von Forschungsverbünden zwingend zu berücksichtigen. Es wird empfohlen, die im Arbeitsprogramm benannten Endnutzer bzw. Praktiker frühzeitig anzusprechen und in die Erstellung von Förderanträgen einzubinden.

Eine Übersicht zu den Förderinstrumenten finden Sie im Teilnehmerportal (Participant Portal) der Europäischen Kommission.

Eine Einreichung von Förderanträgen muss zwingend über das Teilnehmerportal (Participant Portal) der Europäischen Kommission erfolgen. Dabei ist strikt auf die Einhaltung der im Arbeitsprogramm angegebenen Fristen zu achten.

Allgemeine Hinweise zur Antragstellung finden Sie auf den Seiten des EU-Büros des Bundesforschungsministeriums.

   

Begutachtung:

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt auf Basis einer unabhängigen Begutachtung im Wettbewerb.
Die Begutachtung von Projektvorschlägen erfolgt nach den Kriterien „Excellence“, „Impact“ sowie „Quality and Efficiency of the Implementation“.

Mehr Informationen zur Begutachtung von Projektvorschlägen finden Sie im Teilnehmerportal (Participant Portal) der Europäischen Kommission.

Für Antragsteller ist es sehr empfehlenswert, im Vorfeld selbst Erfahrungen als Gutachter zu erlangen, um sich mit den Anforderungen vertraut zu machen, die an Förderanträge gestellt werden. Eine Möglichkeit zur Registrierung als Gutachter finden Sie im Teilnehmerportal (Participant Portal) der Europäischen Kommission.

    

Beratung und Unterstützung:

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt Endnutzer, Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland durch die Nationale Kontaktstelle Sicherheitsforschung sowie durch die Maßnahme „Deutsche Antragsteller fit für Europa“.