Europäische Sicherheitsforschung

Die europäische Sicherheitsforschung wird seit 2007 in den Rahmenprogrammen der Europäischen Union als eigenständiger Förderschwerpunkt adressiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt deutsche Akteure aktiv bei der Teilnahme am europäischen Sicherheitsforschungsprogramm.

3 europäische Flaggen vor dem europäischen Parlament in Brüssel

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Während sich das aktuelle Forschungsrahmenprogramm Horizont 2020 im letzten Jahr befindet, laufen die Vorbereitung für das neue Programm ab 2021 auf Hochtouren. Horizont Europa wird die Förderung der Sicherheitsforschung als eigenes Cluster „Zivile Sicherheit für die Gesellschaft“ fortsetzen.

Das Ziel des europäischen Sicherheitsforschungsprogramms ist es, durch die Entwicklung neuer Lösungen die europäische Gesellschaft und ihre Bürgerinnen und Bürger verstärkt vor Bedrohungen, wie Terrorismus, organisierter Kriminalität, Naturkatastrophen sowie Industrieunfällen zu schützen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Sicherheitswirtschaft zu stärken. Bei der Umsetzung der geplanten Aktivitäten stehen als Grundprinzipien immer der Respekt vor der Privatsphäre sowie die Wahrung der Bürgerrechte im Vordergrund.

Erstmals wurde die zivile Sicherheitsforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU als eigenständiger Schwerpunkt ausgeschrieben. Im Zeitraum 2007 bis 2013 wurden insgesamt 1,4 Milliarden Euro für die Forschungsförderung im Themenbereich "Sicherheit" durch die EU bereitgestellt. Im seit 2014 anschließenden Programm „Horizont 2020“ fördert die  Europäische Union die Herausforderung „Sichere Gesellschaften (Secure Societies)“ mit insgesamt 1,7 Milliarden Euro.

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