Bewilligte Projekte aus der Bekanntmachung "Spitzenforschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus"

Anknüpfend an die Strategie der Bundesregierung zur Extremismusprävention und Demokratieförderung und an das Nationale Präventionsprogramm gegen islamistischen Extremismus wird im Rahmen der zivilen Sicherheitsforschung ein Forschungscluster zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von islamistischem Extremismus und Terrorismus aufgebaut. Der Cluster soll Erkenntnisse und Forschungsarbeiten auf aktuellstem Stand bündeln und durch eigene Forschungsleistungen intensivieren. Zudem werden fortlaufend anwendungsnahe Forschungsprojekte gefördert, die vor allem von den Bedarfen der Anwender angetrieben werden.

Füsse vor der Linise mit dem Schriftzug Extremismus

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Laufende Forschungsvorhaben:

Modul 2

ERAME: Erkennung von Radikalisierungszeichen in Sozialen Medien

Zwei Webentwickler arbeiten am Rechner

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Förderkennzeichen 13N15481 bis 13N15483

Extremistische Akteure nutzen populäre Videoplattformen und -kanäle, um ihre Weltsicht zu verbreiten. Hierdurch können sie eine große Anzahl von Menschen erreichen. Extremistische Inhalte finden dabei sowohl über die Videos als auch über die Kommentarfunktion eine schnelle Verbreitung. lm Rahmen des Projektes ERAME soll ein innovatives Verfahren entwickelt werden, mit dem die Anwender durch eine speziell entwickelte Software bei der Überprüfung und der Analyse extremistischer Inhalte auf Videoplattformen, wie z. B. YouTube, unterstützt werden. Mit der Entwicklung des Software-Demonstrators wird die bislang weitestgehend per Hand erfolgende Überprüfung von Medienkanälen wie Youtube erheblich beschleunigt.

Projektumriss ERAME (pdf-Datei)

     

Modul 1

MOTRA: Monitoringsystem und Transferplattform Radikalisierung

Extremismus - rechtzeitig erkennen  und gesamtgesellschaftlich entgegentreten.

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Förderkennzeichen 13N15217 bis 13N15223

Radikalisierung und Extremismus stellen Sicherheitsbehörden vor große Herausforderungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Prävention und Bekämpfung von Extremismus und Radikalisierung, noch bevor diese in Gewalt umschlagen. Durch das Projekt MOTRA entsteht eine zentrale Monitoringplattform zur Früherkennung, Prävention und Bekämpfung von Extremismus als Anlaufstelle für Wissenschaftler, Behörden, Zivilgesellschaft und Politik. Die so entstehende wissenschaftlich fundierte Orientierungsbasis kann insbesondere von politischen Entscheidern, Ermittlungsbehörden und Präventionseinrichtungen vor Ort genutzt werden, um weitere wirkungsvolle und zielgerichtete Präventions- und Interventionsmaßnahmen zu entwickeln.

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