Bewilligte Projekte aus der Bekanntmachung "Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit"

Mit der Förderbekanntmachung „Innovationen im Einsatz – Praxisleuchttürme der zivilen Sicherheit“ unterstützt das Bundesministerium für Bildung und Forschung den Technologie- und Wissenstransfer. Ziel ist es, besonders innovative und praxisrelevante Forschungsergebnisse aus dem Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ weiterzuverfolgen und zeitnah in einsatztaugliche Lösungen zu überführen. Polizei und Feuerwehr, Kommunen, Betreiber kritischer Infrastrukturen, Unternehmen der privaten Sicherheitswirtschaft und vergleichbare Akteure, die mit der Herstellung und Gewährleistung der zivilen Sicherheit betraut sind, können durch diese Maßnahme unmittelbar vom neuesten Stand von Wissenschaft und Technik profitieren. Besonders geeignete Projekte aus der zivilen Sicherheitsforschung erhalten dazu die Möglichkeit, im Rahmen von sogenannten Innovationsprojekten ihre Ergebnisse weiter zu entwickeln. In enger Zusammenarbeit mit den Anwendern können diese Projekte die Leistungsfähigkeit ihrer Forschungsansätze unter Einsatzbedingungen und wissenschaftlich begleitet, unter Beweis stellen.

Leuchtturm

Anibal Trejo - stock.adobe.com 

Laufende Forschungsprojekte:

AKIT-PRO: AutonomieKIT für die Umrüstung von Arbeitsmaschinen in kooperierende Nutzfahrzeuge zur Unterstützung von Rettungskräften

Traktor auf dem Acker

Fraunhofer IOSB

Förderkennzeichen 13N15671 bis 13N15673

Im abgeschlossenen Projekt „Autonomie-KIT für seriennahe Arbeitsfahrzeuge zur vernetzten und assistierten Bergung von Gefahrenquellen (AKIT)“ ist es gelungen, herkömmliche Baumaschinen zu teilautonomen Roboterfahrzeugen umzurüsten, um im Falle einer Katastrophe gefährliche Aufgaben zu übernehmen. In AKIT-PRO soll die bisher entwickelte Technologie für den Einsatz unter realen Bedingungen verbessert und erprobt werden.

Projektumriss AKIT-PRO (pdf-Datei)

                       

LARUS-PRO: LARUS – Praxistransfer in Rettungsorganisationen

Musterflugzeug auf der Landebahn

HAvS

Förderkennzeichen 13N15664 bis 13N15669

Im abgeschlossenen Projekt „Lageunterstützung bei Seenoteinsätzen durch unbemannte Luftfahrtsysteme (LARUS)“ konnte die grundsätzliche Eignung eines unbemannten Flugsystems für automatisierte Einsätze im Bereich der Seenotrettung nachgewiesen werden. In einem nächsten Schritt soll das System weiterentwickelt werden und künftig auch für verschiedene Szenarien und Einsätze im Rettungsdienst und Katastrophenschutz verwendbar sein. So etwa bei der Vermisstensuche an Land, der Lageerkundung bei Waldbränden, bei Naturkatastrophen wie Hochwasserszenarien, oder bei Störfällen und Havarien.

Projektumriss LARUS-PRO (pdf-Datei)