Zahlen und Fakten zum Sicherheitsforschungsprogramm

Das Rahmenprogramm „Forschung für die zivile Sicherheit“ wurde 2007 aufgelegt. Aktuell befindet sich das Programm von 2012 bis 2017 in der zweiten Phase. Seit dem Start des Programms hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung mehr als 260 Verbundvorhaben mit mehr als 1.200 Teilvorhaben gefördert.

Für diese Vorhaben stellte das Bundesforschungsministerium insgesamt über 500 Millionen Euro zur Verfügung. Zusätzlich hat die Industrie 113 Millionen Euro an Eigenmitteln in die Projekte investiert. Seit 2007 wurden durch das BMBF insgesamt 40 Förderrichtlinien veröffentlicht.

Sicherheitsforschung durch kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

38 Prozent aller Projektpartner sind Unternehmen und 63 Prozent aller Unternehmen sind Kleine und Mittelständische Unternehmen (KMU). Im Rahmen von „KMU-innovativ“ wurden von 2010 bis 2012 insgesamt 20 Verbundprojekte gefördert. Die Maßnahme wurde 2015 mit insgesamt 6 Einreichungsrunden bis 2017 neu aufgelegt. Der Anteil der Zuwendungen an KMU liegt, bezogen auf alle Projektpartner, bei rund 16 Prozent.

Kooperationen rund um die Welt

Im Sicherheitsforschungsprogramm bestehen bilaterale Kooperationen mit den Frankreich, Indien, Israel, Österreich und den USA. In diesem Rahmen wurden bisher 29 Verbundprojekte bewilligt.

Gesellschaftswissenschaftliche Aspekte

Rund 120 Millionen Euro – das entspricht 26 Prozent der Gesamtfördersumme – wurden für gesellschaftswissenschaftliche Vorhaben sowie juristische und datenschutzrechtliche Forschungen ausgegeben.

Europäische Sicherheitsforschung

Im Rahmen der Maßnahme „Fit für Europa“ wurden zwei Projekte mit insgesamt über sechs Millionen Euro Fördersumme bewilligt. Außerdem wurden insgesamt vier Förderrichtlinien „Zivile Sicherheit – Fit für Europa (Future Call)“ sowie „Zivile Sicherheit - Fit für Europa (Call Now)“ veröffentlicht, aus denen insgesamt 14 Einzelvorhaben resultieren.

Stand: Januar 2017