Session "Krisenmanagement: Aktuelle Forschungsergebnisse - Beispiel Gefahrenlagen mit chemischen oder explosiven Stoffen"

Donerstag, 08.05.2014; 16:30 - 18:00 Uhr

Ob Störfälle in Chemiefabriken, ein versteckter Sprengsatz an öffentlichen Plätzen oder die immer wieder in Deutschland auftretenden Funde von Weltkriegsbomben – die Auswirkungen von Schadenslagen mit chemischen und explosiven Gefahrstoffen können verheerend für die Bevölkerung sein und bergen enorme Herausforderungen für Einsatzkräfte und Entscheidungsträger. Beginnend mit einer Einführung zu Methoden der Szenariendefinition und -beurteilung werden in der Session Forschungsergebnisse zur Modellierung von Detonationsauswirkungen im urbanen Umfeld, zur Realisierung einer Plattform zur Detektion und Identifikation von Sprengstoffen, sowie zur Entwicklung moderner Feldanalytik vorgestellt. Aktuelle und zukünftige Herausforderungen werden in der Abschlussdiskussion thematisiert.

Beachten Sie bitte: Alle auf dieser Seite aufgeführten pdf-Dokumente sind nicht barrierefrei.

Impuls und Moderation:

Methoden zur Definition und Beurteilung von Szenarien – Erfahrungen aus den FP7 Projekten Decotessc1 und EDEN (pdf) - Eric Marioth (Fraunhofer ICT)

Vortrag:

Detektion von toxischen Gasen und Sprengstoffen mit tragbaren Geräten durch Kombination unterschiedlicher Detektoren – Erkenntnisse aus den Vorhaben DACHS und DENAID (pdf) - Dr. Andreas Walte (AIRSENSE Analytics GmbH)

DETORBA - Detonationsszenarien im urbanen Umfeld - Neue Möglichkeiten mit GIS-basierten Stadtmodellen (pdf) - Stefan Trometer (Technische Universität München)

Entwicklung moderner Feldanalytik und ihre Anwendung durch die Analytische Task Force (pdf) - Mario König (Feuerwehr Mannheim, Stabsstelle ATF)