Schutz kritischer Infrastrukturen

Funktionierende und widerstandsfähige Infrastrukturen sind für die Gesellschaft und die Wirtschaft lebenswichtig und daher besonders schützenswert.

Strommasten

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Kritische Infrastrukturen versorgen private Haushalte, Unternehmen und die öffentliche Verwaltung mit Strom, Wasser und Internet oder mit anderen wichtigen Gütern und Dienstleistungen. Schon geringe Störungen können sich gegenseitig verstärken und Versorgungsengpässe und hohe volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Durch Abhängigkeiten zwischen den Infrastrukturen können Kaskadeneffekte dazu führen, dass sich Ausfälle flächendeckend ausbreiten. Gefahren bestehen insbesondere bei lang andauernden Stromausfällen. Auch die zunehmende Durchdringung aller Lebensbereiche mit vernetzter Informations- und Kommunikationstechnologie könnte zu einer höheren Verwundbarkeit kritischer Infrastrukturen führen.

Staatliche wie privatwirtschaftliche Infrastrukturbetreiber und Unternehmen stehen somit vor der Herausforderung, das hohe Sicherheitsniveau in Deutschland auch in Zukunft zu erhalten bzw. an neue Gefährdungslagen anzupassen. In der Programmsäule „Schutz kritischer Infrastrukturen“ werden daher Sicherheitsszenarien betrachtet, in denen kritische Versorgungsinfrastrukturen durch Anschläge, Großunfälle oder Naturkatastrophen bedroht oder betroffen sind.

Schwerpunkte der Förderung reichen von der Forschung zur Prävention und Früherkennung neuer Verwundbarkeiten, der Verhinderung von Kaskadeneffekten bis hin zur Weiterentwicklung von Krisenmanagement- und Notversorgungskonzepten.

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