SAFEST: Social-Area Framework for Early Security Triggers at Airports

Öffentliche Infrastrukturen stellen eine besondere Herausforderung für die zivile Sicherheit dar. Zum einen gilt es, bei großen Menschenansammlungen, zum Beispiel in Stadien oder Flughäfen, sicherzustellen, dass im Fall eines bedrohlichen Ereignisses eine geordnete Evakuierung möglich ist. Zum anderen muss sofort erkannt werden, wenn ein unbefugter Zutritt zu sicherheitsrelevanten Bereichen erfolgt. Dazu hat das deutsch-französische Projekt SAFEST ein umfassendes Gefahrenerkennungs- und Krisenmanagementsystem für die Sicherheit in stark frequentierten Bereichen kritischer Verkehrsinfrastrukturen am Beispiel eines Flughafens erforscht. Die Lösung sollte helfen, Gefahren zu erkennen und in einem solchen Fall die Passagiere und Besucher mithilfe mobiler Endgeräte über Fluchtmaßnahmen zu informieren. 

Im Verbundprojekt SAFEST wird untersucht, wie die Sicherheit in  stark  frequentierten  öffentlichen  Infrastrukturen  erhöht  werden   kann.

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Weitere Informationen zum Verbundprojekt

Förderkennzeichen  13N12235 bis 13N12239

Projektlaufzeit 05/2012 - 09/2015

Projektumriss SAFEST (pdf-Datei)

   

Abschlussberichte der Teilvorhaben:

Teilvorhaben 13N12235: Sensorik und Wissensfusion zum Schutz von Verkehrsinfrastrukturen unter gesellschaftlichen Randbedingungen (Freie Universität Berlin)

Teilvorhaben 13N12236: Ende-zu-Ende Sicherheit für die Flughafensensorik durch intelligente Kommunikation (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg)

Teilvorhaben 13N12237: Ein sensorgestütztes Alarmsystem für die zivile Sicherheit am Flughafen (Fraunhofer-Institut für offene Kommunikationssysteme (FOKUS), Berlin)

Teilvorhaben 13N12238: Erprobung sozio-technischer Schutzmaßnahmen am Flughafen (Flughafen Berlin Brandenburg GmbH - Flughafen Schönefeld)

Teilvorhaben 13N12239: Erhöhung der zivilen Sicherheit durch Videosensorik (da-ViKo Gesellschaft für digitale audiovisuelle Kommunikation mbH, Berlin)