Messe "inter airport Europe" 2015

Das Bundesforschungsministerium war vom 6. - 9. Oktober 2015 auf der Messe "inter airport Europe" in München mit einem Stand vertreten. Auf dieser Branchenleitmesse für alle Bereiche des Flughafensektors, wie zum Beispiel Flughafensicherheit, Navigationstechnik, Rettungswesen, Kommunikationstechnik und Identifikations-Systeme, erhielten die BMBF-Verbundprojekte RISKLES, SiLuFra und Videobahn die Gelegenheit, ihre Ergebnisse zu präsentieren.

BMBF-Messestand auf der Messe inter airport Europe 2015

BMBF-Messestand auf der Messe "inter airport Europe" 2015

VDI Technologiezentrum GmbH

       
RISKLES: Konzeption und exemplarische Implementierung eines standardisierten Personalentwicklungsprozesses zur Risikominimierung beim Einsatz von Fachleuten für Flughafensicherheit

Für den erfolgreichen Einsatz technischer Sicherheitskontrollen ist vor allem das Fachpersonal für Luftsicherheit verantwortlich. Der Verbund RISKLES stellte ein umfassendes Entwicklungs- und Managementprozesssystem für Sicherheitspersonal an Flughäfen vor. Das System soll die Auswahl und Gewinnung geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen. Dem Fachpersonal werden durch neu entwickelte Aus-, Fortbildungs- und Trainingsmaßnahmen zudem zukunftsfähige Perspektiven zur beruflichen Weiterentwicklung geboten.

Weitere Informationen zu RISKLES (pdf-Datei)       

   

SiLuFRA: Sichere Luftfracht-Transportkette: Konzepte, Strategien und Technologien für sichere und effiziente Luftfracht-Transportketten

Die Gewährleistung einer sicheren, effizienten Abfertigung von Luftfracht ist eine große Herausforderung. Dies liegt unter anderem an der Vielfalt der möglichen Transportgüter und der großen Anzahl potenzieller Angriffspunkte in der Prozesskette. Der Verbund SiLuFRA präsentierte auf dem Messestand anhand eines Demonstrators das erarbeitete "Trusted-Forwarder-Konzept", durch das Personen- und Frachtdaten zusammengeführt werden können.

Weitere Informationen zu SiLuFra (pdf-Datei)  

    

Videobahn: Videoschlitten zur Startbahn-Inspektion und Bodenradar

Eine wesentliche Voraussetzung für den sicheren Flugbetrieb ist der einwandfreie Zustand der Start- und Landebahnen. Fremdkörper auf dem Rollfeld können zu Beschädigungen an Flugzeugen führen und somit eine Gefahr für Passagiere und Besatzungen darstellen. Das Verbundprojekt Videobahn stellte einen Demonstrator aus, der mit hochauflösenden Kameras auf einem Schlittensystem bei laufendem Flugbetrieb und mit hoher Geschwindigkeit verschiedenen Bereiche des Rollfeldes inspizieren kann.

Weitere Informationen zu Videobahn (pdf-Datei)

Beachten Sie bitte: Die auf dieser Seite aufgeführten pdf-Dokumente sind nicht barrierefrei.