Fachdialog Geistes- und Sozialwissenschaften in der zivilen Sicherheitsforschung

Die relevanten gesellschaftswissenschaftlichen Disziplinen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Verhaltens- und Kulturwissenschaften sowie den Wirtschafts- und Rechtswissenschaften befassen sich im Rahmen eines Fachdialogs mit Querschnittsthemen wie: "Sicherheitsbewusstsein und Sicherheitsanforderungen in der Gesellschaft", "Technisierung und ökonomische Fragen der Sicherheit" und "Gesellschaft und ihre sicherheitsrelevanten Akteure".

Der Fachdialog Geistes- und Sozialwissenschaften in der zivilen Sicherheitsforschung wird von einem Konsortium unter Leitung des Centre for Security and Society der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg moderiert und vom Wissenschaftlichen Beratungskreis (WBK) unterstützt.

  • Von Seiten des Konsortiums:
    Dr. Nicholas Eschenbruch, Centre for Security and Society, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
    Prof. Dr. Stefan Kaufmann, Soziologisches Institut, Alber-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
    Peter Zoche M.A., Freiburger Institut für angewandte Sozialforschung FIFAS e.V.

  • Fachexperten im Wissenschaftlichen Beratungskreis:
    Prof. Dr. Dr. h.c. Hans-Jörg Albrecht, Direktor des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i.Br.
    Prof. Dr. Regina Ammicht Quinn, Leiterin Arbeitsbereich Ethik und Kultur, Forschungsschwerpunkt Sicherheitsethik, Internationales Zentrum für Ethik in den Wissenschaften (IZEW), Eberhard Karls Universität Tübingen
    Prof. Dr. Ursula Birsl, Lehrstuhl für Demokratieforschung am Institut für Politikwissenschaft, Philipps-Universität Marburg
    Prof. Dr. Wolfgang Bonß, Lehrstuhl allgemeine Soziologie und Sprecher des Forschungszentrums RISK, Universität der Bundeswehr München
    Prof. Dr. Christopher Daase, Lehrstuhl Internationale Organisation. Exzellenz-Cluster „Normative Ordnungen“, Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Prof. Dr. Horst Entorf, Lehrstuhl für Ökonometrie, Goethe-Universität Frankfurt am Main
    Prof. Dr. Thomas Feltes M.A., Lehrstuhl für Kriminologie, Kriminalpolitik, Polizeiwissenschaft. Ruhr-Universität Bochum
    Prof. Dr. Christoph Gusy, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Staatslehre und Verfassungsgeschichte, Universität Bielefeld
    Prof. Dr. Rita Haverkamp, Stiftungsprofessur für Kriminalprävention und Risikomanagement, Eberhard Karls Universität Tübingen
    Dr. Martin Kahl, Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg
    Prof. Dr. Hans-Jürgen Lange,Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol), Münster
    Ltd. RD Dr. Peter Poerting, Kriminalistisch-kriminologische Forschung und Beratung, Bundeskriminalamt
    Prof. Dr. Ralf Poscher, Institut für Staatswissenschaft und Rechtsphilosophie, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i.Br.
    Prof. Dr. Birgitta Sticher, Professorin für Psychologie und Führungslehre, Fachbereich Polizei und Sicherheitsmanagement der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
    Prof. Dr. Hans Vorländer, Professur für pol. Theorie und Ideengeschichte, Direktor des Zentrums für Verfassungs- und Demokratieforschung an der TU Dresden

   

Der WBK Fachdialog hat zudem folgende Aufgaben:

  • er bündelt bestehende Aktivitäten, vernetzt die Akteure innerhalb des gesellschaftswissenschaftlichen Feldes und schafft Verbindungen zu Akteuren außerhalb dieses Feldes (andere Wissenschaften und Anwender);
  • er erarbeitet Best-Practice-Methoden zur Verknüpfung technologischer mit geistes- und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen zur Sicherheitsforschung;
  • er identifiziert aktuellen und künftigen Forschungsbedarf;
  • er bereitet den Wissenstransfer in die Öffentlichkeit vor.