Europäische Sicherheitsforschung

Die europäische Sicherheitsforschung wird seit 2007 in den Rahmenprogrammen der Europäischen Union als eigenständiger Förderschwerpunkt adressiert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt deutsche Akteure aktiv bei der Teilnahme am europäischen Sicherheitsforschungsprogramm.

3 europäische Flaggen vor dem europäischen Parlament in Brüssel

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Seit Januar 2014 läuft das neue Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“. Der Bereich „Sicherheit“ des 7. Forschungsrahmenprogramms wird in „Horizont 2020“ unter der Herausforderung „Sichere Gesellschaften (Secure Societies)“ fortgeführt. Für die europäische Sicherheitsforschung werden im Zeitraum von 2014 bis 2020 insgesamt 1,7 Milliarden Euro durch die Europäische Union zur Verfügung gestellt.

Das Ziel des europäischen Sicherheitsforschungsprogramms ist es, durch die Entwicklung neuer Lösungen die europäische Gesellschaft und ihre Bürgerinnen und Bürger verstärkt vor Bedrohungen, wie Terrorismus, organisierter Kriminalität, Naturkatastrophen sowie Industrieunfällen zu schützen und zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Sicherheitswirtschaft zu stärken. Bei der Umsetzung der geplanten Aktivitäten stehen als Grundprinzipien immer der Respekt vor der Privatsphäre sowie die Wahrung der Bürgerrechte im Vordergrund.

Erstmals wurde die zivile Sicherheitsforschung im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU als eigenständiger Schwerpunkt ausgeschrieben. Im Zeitraum 2007 bis 2013 wurden insgesamt 1,4 Milliarden Euro für die Forschungsförderung im Themenbereich "Sicherheit" durch die EU bereitgestellt.

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