AquaBioTox: Onlinefähige Trinkwasserüberwachung auf Grundlage eines biologischen Breitbandsensors mit automatischer Bildauswertung

Wassernetze sind einer Gefährdung durch absichtliche oder unabsichtliche Verunreinigungen ausgesetzt. Die Trinkwasserverordnung verlangt aus diesem Grund routinemäßige
Untersuchungen. Heutige Analyseverfahren sind aber langwierig und nur für ein begrenztes Spektrum gültig. Gegenstand der Forschung des Projektes AquaBioTox war die Entwicklung eines Breitbandsensor zur Trinkwasserüberwachung. Das Prinzip: Sehr schnell reagierende biologische Mikroorganismen werden von einer aus dem Hauptwasserstrom abgezweigten Menge Trinkwasser umspült, von einer Kamera kontinuierlich beobachtet und automatisch online ausgewertet.

Schema des AquaBioTox-Sensorkonzeptes

Schema des AquaBioTox-Sensorkonzeptes

Berliner Wasserbetriebe

Weiterführende Informationen zum Verbundprojekt

Förderkennzeichen 13N9536 bis 13N9538

Projektumriss zu AquaBioTox (pdf)

   

Abschlussberichte der Teilvorhaben:

Teilvorhaben 13N9536: Grundlegende Untersuchungen des bioverfahrenstechnischen Prozesses sowie der Prozessautomatisierung (Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe) (pdf) 

Teilvorhaben 13N9537: Grundlegende Untersuchungen zum Einsatz eines automatischen Online-Sensorsystems zur Überwachung der Trinkwasserqualität (Berliner Wasserbetriebe) (pdf)

Teilvorhaben 13N9538: Grundlegende Untersuchung der Eignung von Kleinstlebewesen zum Aufbau eines wartungsarmen, automatischen Testsystems für Trinkwasser (bbe Moldaenke GmbH, Kronshagen) (pdf)