3. Workshop „Sichere Gesellschaften“, am 12./13. November 2014 in Brüssel/Belgien

Im Januar 2014 ist das europäische Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizont 2020“ gestartet. Insgesamt werden 1,7 Milliarden Euro Fördermittel für die zivile europäische Sicherheitsforschung zur Verfügung gestellt. Diese fließen in die Herausforderung „Horizont 2020: Sichere Gesellschaften“ für den Zeitraum 2014 bis 2020.

Als Rahmenprogramm für Forschung und Innovation soll „Horizont 2020“ in der europäischen Sicherheitsforschung verstärkt innovationsnahe Maßnahmen ermöglichen, wie zum Beispiel die vorkommerzielle Beschaffung (Pre-Commercial Procurement – PCP).

Der Workshop „Sichere Gesellschaften: Bridging the Gap – von der Forschung zur Innovation“ widmete sich den Themen und Instrumenten im Bereich der marktnahen Innovationsförderung. Durch den Workshop sollten auf nationaler und internationaler Ebene gewonnene Erkenntnisse und Erfahrungen zusammengetragen sowie wichtige Impulse und Anregungen zur Maximierung von Synergien zwischen nationaler und europäischer ziviler Sicherheitsforschung generiert werden. Insbesondere gab es Gelegenheit zu diskutieren, mit welchen innovatorischen Schritten auf nationaler Ebene initiierte Forschungsschwerpunkte auf europäischer Ebene fortgesetzt werden können.

Die Veranstaltung richtete sich an Verantwortliche für Forschung und Entwicklung (F&E) aus Unternehmen, Instituten und Hochschulen sowie an staatliche und private Endnutzer, die Aktivitäten im Bereich „Innovation“ anstreben. Neben Akteuren, die sich bereits im europäischen Sicherheitsforschungsprogramm engagieren, motivierte die Veranstaltung auch neue Interessenten dazu, eigene nationale F&E-Aktivitäten erfolgreich auf die europäische Ebene zu tragen.